Musikkatalog verwalten: So behalten Labels und Verlage den Überblick
Wer einen Musikkatalog verwalten will, braucht mehr als einen Ordner voller Audiodateien. Was zur Katalogverwaltung gehört, welche Fehler am meisten Zeit kosten — und woran Sie merken, dass Ordner und Excel nicht mehr reichen.
GRUNDLAGEN
Wie verwalte ich einen Musikkatalog richtig?
Ein Musikkatalog ist mehr als ein Ordner voller Audiodateien. Zu jedem Titel gehören drei Dinge: ein Master, die Kennungen (ISRC, EAN, Labelcode, Verlag) und die Angaben, mit denen man ihn findet – Genre, Tempo, Stimmung, Tags.
Richtig verwaltet ist der Katalog, wenn alle drei an einem Ort liegen und jeder im Team sie findet. Ohne zu fragen, wer den Ordner angelegt hat.
FEHLER
Die drei häufigsten Fehler bei der Musikverwaltung.
Den Katalog nach Ordnern statt nach Angaben aufbauen.
Ein Ordner pro Künstler, darin ein Ordner pro Album: Das funktioniert, bis jemand einen ruhigen Titel mit 80 BPM sucht. Ohne Genre, Tempo und Tags am Titel bleibt nur, Ordner für Ordner zu öffnen.
Metadaten getrennt vom Audio pflegen.
Liegt der ISRC in einer Excel-Tabelle statt am Titel, driften Datei und Daten auseinander — und jede Meldung beginnt mit einem Abgleich von Hand.
Dateien per offenem Link verschicken.
Dauerhaft gültige Links lassen sich weder widerrufen noch belegen. Für die Dokumentation von Rechteketten ist das ein Risiko.
ZUM MITNEHMEN
Checkliste: Ist Ihr Musikkatalog sauber?
ZUM ABHAKEN
- Jeder Titel existiert genau einmal, als ein Master.
- ISRC, EAN, Labelcode und Verlag hängen am Titel, nicht in einer Tabelle.
- Jedes Teammitglied findet Titel nach Genre, Tempo, Stimmung und Tags.
- Freigaben laufen über Zugänge pro Partner, nicht über verschickte Links.
- Jeder Download ist protokolliert und einer Person zugeordnet.
Häufige Fragen
Welche Software eignet sich, um einen Musikkatalog zu verwalten?
Geeignet ist Software, die jeden Titel direkt abspielt, die Kennungen am Titel führt, nach Genre, Tempo und Tags suchen lässt und Freigaben pro Person vergibt. Genau dafür ist SoundLedger gebaut: eine private Musikbibliothek für den eigenen Katalog, betrieben auf deutscher Infrastruktur.
Reicht ein Cloud-Speicher wie Dropbox nicht aus?
Cloud-Speicher verwalten Dateien, keine Kataloge: kein Abspielen ohne Download, keine Kennungen am Titel, keine Suche nach Genre oder Tempo und kein Protokoll darüber, wer etwas geladen hat.
Ab welcher Kataloggröße lohnt sich ein System?
Sobald mehr als eine Person mit dem Katalog arbeitet. Dann kostet Ordnerwissen messbar Zeit, weil jede Anfrage über die eine Person läuft, die die Struktur kennt.
Lässt sich ein bestehender Katalog übernehmen?
Ja. Der Katalog wird Album für Album und Song für Song aufgebaut. Metadaten, die schon in der Datei stecken, werden dabei übernommen. Fehlende Angaben ergänzen Sie direkt im System.
SoundLedger live sehen
In einem kurzen Videocall zeigt Ihnen der Entwickler die Plattform im Einsatz — unverbindlich und mit Raum für alle Fragen.
