DISCO-Alternative aus Deutschland: SoundLedger im Vergleich
DISCO und Synchtank sind die bekannten Plattformen für Musikkataloge — gebaut für den Weltmarkt. SoundLedger ist die Alternative für Labels und Verlage, die ihre Musik auf deutscher Infrastruktur halten wollen, mit eigener Instanz und einem AVV nach Art. 28 DSGVO. Ein ehrlicher Vergleich: wofür welche Lösung passt.
DIE ANDEREN
Was DISCO und Synchtank gut können.
DISCO beschreibt sich als Katalogverwaltung für Labels und Verlage, mit der man Musik organisiert, an Music Supervisors pitcht und nachverfolgt, was mit gesendeten Links passiert. Synchtank bündelt laut eigener Darstellung Katalog, Sync-Lizenzierung, Tantiemen und Rechteverwaltung in einer Plattform für große Rechteinhaber.
Wer vor allem international pitcht, Sync-Deals abwickelt oder Tantiemen abrechnet, ist dort richtig. Das sind Aufgaben, die SoundLedger bewusst nicht übernimmt.
SOUNDLEDGER
Was SoundLedger anders macht.
SoundLedger konzentriert sich auf eines: Musik verwalten, finden und teilen — auf einer Instanz, die nur Ihnen gehört. Eigene Datenbank, eigener Speicher, eigene Domain, Ihr Branding.
Betrieb und Rechenzentrum liegen in Deutschland, Daten, Backups und Logs bleiben dort. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage eines AVV nach Art. 28 DSGVO, und Ihre Inhalte werden nicht für KI-Training verwendet. Für viele deutsche Verlage und Sender-Zulieferer ist genau das die Voraussetzung, überhaupt eine Cloud-Lösung einzusetzen.
IM VERGLEICH
Wo die Unterschiede liegen.
ANGABEN ZU DISCO UND SYNCHTANK: SELBSTBESCHREIBUNG DER ANBIETER AUF DEREN WEBSITES, STAND 09/2026.
ENTSCHEIDUNG
Für wen was passt.
DISCO oder Synchtank, wenn Sie einen großen Katalog international pitchen, Sync-Angebote und Lizenzen in derselben Plattform abwickeln oder Tantiemen abrechnen wollen.
SoundLedger, wenn Sie einen Katalog sauber führen, Ihrem Team und Ihren Partnern gezielt Zugriff geben und dabei wissen wollen, wo Ihre Daten liegen und wer sie verarbeitet — mit einem Ansprechpartner, der die Software selbst gebaut hat.
Häufige Fragen
Ist SoundLedger ein Ersatz für DISCO?
Für Katalog, Suche, Metadaten und Freigaben: ja. Für das Verwalten von Sync-Deals, Angeboten und Lizenzen: nein — das bietet SoundLedger nicht. Wer vor allem pitcht und Deals abwickelt, bleibt bei einer Plattform, die dafür gebaut ist.
Kann ich mit meinem Katalog wechseln?
Ja. Der Katalog wird Album für Album und Song für Song aufgebaut. Metadaten, die schon in der Datei stecken, werden dabei übernommen. Fehlende Angaben ergänzen Sie direkt im System. Einen vollautomatischen Import aus einer anderen Plattform gibt es nicht.
Was kostet SoundLedger?
Ab 199 € im Monat. Es gibt zwei Pakete: Studio für 199 € mit bis zu 50 Nutzern und Label für 399 € mit bis zu 100 Nutzern – das sind Early-Access-Preise. Wer jährlich zahlt, spart 10 %. Dazu kommt eine einmalige Einrichtung. Größere Kataloge gibt es auf Anfrage, auch mit dediziertem Server oder On-Premise. Alle Preise ansehen
SoundLedger live sehen
In einem kurzen Videocall zeigt Ihnen der Entwickler die Plattform im Einsatz — unverbindlich und mit Raum für alle Fragen.
